FAQ
Verschreiben Sie wirklich keine Hustensäfte?
Ja, pflanzliche Hustensäfte sind in der Wirksamkeit der Präparate sehr umstritten und erzielen hauptsächlich bei Hersteller-finanzierten Studien gute Ergebnisse. Einige Präparate enthalten Alkohol. Der wichtigste Schleimlöser ist Flüssigkeit. Möchten Sie Ihr Kind darüber hinaus unterstützen, empfehlen wir regelmäßige Inhalation mit Kochsalz während der Infektionsbeschwerden.
Brauche ich bei Krankheit ein Attest für die Kindergarten oder Schule?
Prinzipiell muss bei Kindergarten- und Schulfehltagen laut Brandenburger Kita-/Schulgesetz kein ärztliches Attest vorgelegt werden. Es reicht eine Entschuldigung durch die sorgeberechtigten Eltern. Lediglich bei Fehlzeiten länger als drei Tage und bei Verdacht auf Schulpflichtverletzung kann auf Verlangen ein ärztliches Attest eingfordert werden. Ebenso bei Prüfungen oder Klausuren in der Oberstufe. Eltern müssen für ein unnötiges ärztliches Attest bezahlen, da wir aus rechtlichen Gründen gezwungen sind, eine Gebühr zu erheben, wenn das Attest keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ist. Daher bitten wir Sie, nur in begründeten Fällen ein ärztliches Attest für Ihr Kind zu fordern.
Warum kommt es trotz Termin manchmal zu Wartezeiten?
Auch ein gutes Terminsystem vermag Unvorhersehbarkeiten, wie sie im Alltag einer Praxis vorkommen können, nicht zu kompensieren. Schwer kranke Kinder und Notfälle werden bevorzugt behandelt. Wir bitten Sie daher um Verstädnis.
Nehmen Sie neue Patienten auf?
Ja, wir wollen unserem Versorgungsauftrag gerecht werden und nehmen daher zugezogene und neugeborene Patienten aus unserer Region auf. Gleichzeitig möchten wir unsere Patienten bestmöglich versorgen und Ihnen zeitnahe Termine vermitteln. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir nicht zu allen Zeiten aufnahmefähig sind. Ein Kennenlerntermin kann für beide Seiten eine Vertrauensbasis schaffen, dass in der zukünftigen Behandlung ein gemeinsamer Weg möglich ist.
Warum müssen die Patienten und Eltern in der Praxis die Schuhe ausziehen?
An den meisten Praxistagen betreten sehr viele Kinder, Jugendliche und Eltern unsere Praxisräume. Damit kleinere Kinder bedenkenlos auf dem Fußboden spielen können, ist unsere gesamte Praxis ein straßenschuh-freier Bereich. Bei Bedarf bringen Sie bitte Hausschuhe oder warme Socken mit. Wir stellen Ihnen gerne auch Hausschuhe zur Verfügung.
Welche Praxisregeln gelten zusätzlich?
Vielfach können die kranken Kinder keine Nahrung zu sich nehmen, für diese ist es sehr unangenehm, wenn andere Patienten oder Eltern direkt vor ihnen essen oder trinken, da es ihre Krankheitssymptome verstärken kann. Weiterhin wünschen wir uns einen sorgsamen Umgang mit unserem zur Verfügung gerstellten Spielzeug und Büchern, damit diese vielen Kindern Freude bereiten können. Unser Team freut sich sehr, wenn Sie vor Verlassen der Praxis die benutzten Spielsachen und Bücher/Zeitungen wieder aufräumen. Dies erleichtert unseren Alltag ungemein. Vielen Dank!